TechDay Online - Virtualisierung
Videos und Vorträge des TechDay Onlines vom 21.02.2011
Übersicht: Inhalte & Präsentationen
Virtualisierung ist inzwischen Mainstream – wer bisher seine Server noch nicht virtualisiert hat, startet
die entsprechenden Projekte. Vieles scheint auch klar definiert zu sein, trotzdem merkt man häufig, dass
es noch viele Unbekannte gibt. Das fängt bei der Plattform, dem Hypervisor, an und geht dann weiter über
die Begriffe „Servervirtualisierung“, „dynamisches Rechenzentrum“ und
„Cloud“, wobei dort noch die Unterbegriffe
„Private Cloud“, „Community Cloud“, „Public Cloud“, „Desktop Cloud“ und
„Hybrid Cloud“ fallen.
Eine grundsätzliche Basis gibt es aber für alle Spielarten: Die physischen Server im Serverraum oder Rechenzentrum
werden überwiegend als Virtualisierungshosts genutzt und die in der Regel überwiegende Zahl an Servern, auch als
Arbeitslasten bezeichnet, werden virtualisiert bereitgestellt.
Hierzu bieten wir Ihnen inhaltlich zwei Tracks an:
Track 1
Der „Track 1“ unseres TechDay widmet sich daher genau diesem Thema – wie nutze ich Windows mit Hyper-V zur
Virtualisierung um genau diese Basis zu legen. Welche Kernkomponenten und Windows Features ermöglichen eine
virtualisierte Server-Infrastruktur, die von kleinen Umgebungen bis hin zu großen Rechenzentren skaliert, wie
baut man seine Infrastruktur auf und löst die grundlegenden täglichen Aufgaben bis hin zur Frage wie man den
täglichen Betrieb sicherstellt und überwacht und auch definierte Service Level erreicht oder heterogene Welten
verwaltet.
Track 2
Im „Track 2“ widmen wir uns dem Thema Cloud Computing. Von der Übersicht und dem, was man sich darunter vorzustellen
hat bis hin zu den Werkzeugen, dies in der Praxis umzusetzen. An vielen Stellen bedeutet der Begriff Cloud Computing
nicht etwas grundsätzlich neues, sondern eine modifizierte Herangehensweise. Wichtige Prinzipien von Cloud-Lösungen,
wie „Elastizität“, also dynamische Skalierbarkeit und der Self-Service, also die Provisionierung benötigter Systeme
durch den Anwender anstatt dem Rechenzentrumsadministrator erfordern aber eine Weiterentwicklung der Prozesse und
Werkzeuge.
Wie bei TechDays üblich wollen wir hier sehr praxisnahe Vorträge anbieten, welche die typischen Aufgaben und Szenarien
im Serverraum und Rechenzentrum adressieren.
Track 1 – Virtualisierung End-to-End
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Windows Server 2008 R2, die umfassende Plattform zur Virtualisierung
Windows Server 2008 R2 bietet als die neueste Version des Windows Servers umfassende integrierte Funktionalitäten, die
den Windows Server zur idealen Plattform für fast alle Anwendungsfälle macht. Seit zwei Versionen ist auch die serverbasierte
Virtualisierung enthalten und die Möglichkeit den Server mit den minimal benötigten Funktionen zu installieren (Server Core).
Das Service Pack 1 ermöglicht dazu noch weitere Funktionen wie eine effiziente dynamische Nutzung von Arbeitsspeicher und
RemoteFX, damit auch virtualisierte Desktopsysteme leistungsfähige 3D Fähigkeiten nutzen können. PowerShell und die Management
Werkzeuge ermöglichen dann eine hoch automatisierte, einfach zu betreibende, leistungsfähige Plattform für die Virtualisierung.
Um einen Überblick zu bekommen, warum der Windows Server 2008 R2 mit seinen Funktionalitäten die ideale, da leistungsfähige,
effiziente und kostengünstige Plattform für die Virtualisierung in Unternehmen darstellt, sind Sie hier genau richtig.
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Kernkomponenten des virtualisierten Rechenzentrums
Hyper-V als Hypervisor und der Failover Cluster sind das Rückgrat des virtualisierten Rechenzentrums. Beides sind Funktionalitäten,
die integraler Bestandteil des Windows Servers sind und mit weiteren Windows Funktionen wie Cluster Shared Volumes und Multi-Path I/O
die Basis jeder Windows basierten Virtualisierungslösung darstellen. In diesem Vortrag erklären wir die Grundlagen und diskutieren
Funktionalität, Sicherheit und Skalierbarkeit dieser Komponenten und legen damit den Grundstein für das virtualisierte Rechenzentrum.
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Virtualisierung für den Administrator: Die täglichen Aufgaben für Optimierung und Verfügbarkeit
Zur täglichen Routine für das virtualisierte Rechenzentrum gehören u.a. die Datensicherung, Überwachung, Hotfixes und Updates, die
Provisionierung neuer virtueller Maschinen, die Administration von Berechtigungen und des Failover Cluster. Als Werkzeuge stehen PowerShell,
die Microsoft Management-Konsole und System Center-Applikationen zur Verfügung. Wir erklären und zeigen, wie diese Werkzeuge funktionieren
und wie man sie am besten einsetzt. „Best Practices“ und typische Fehler, die gerne begangen werden, liefern hierbei einen guten Wegweiser
für den richtigen Weg.
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Automatisierte Verwaltung der virtualisierten Infrastruktur
Nachdem wir im vorangegangenen Vortrag die grundlegenden Verwaltungswerkzeuge für das virtualisierte Rechenzentrum kennengelernt haben,
geht es nun um die Automatisierung der Verwaltung. Auch wenn mit PowerShell Skripten hier schon viel erreicht werden kann, erfordert
eine umfassende und automatisierbare Verwaltung ab einer gewissen Größe entsprechende Werkzeuge. Die Microsoft System Center Familie
liefert hier alle wichtigen Bausteine. Die Funktionen reichen dabei von der Betriebsüberwachung mit Analyse von Fehlerzuständen und
Verfügbarkeit bis zu Automatismen wie den PRO Tipps (Performance and Ressource Optimization), der Überwachung von Sollkonfigurationen
und Self-Service Funktionen. Im Kern legen diese Werkzeuge die Basis, um das eigenen Rechenzentrum wie eine „private Cloud“ betreiben zu können.
Track 2 – (Private) Cloud Themen
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„Die Cloud“ – Welche denn?
„Cloud” ist einerseits ein Hype Begriff, auf der anderen Seite aber auch der Einstieg in viele neue Möglichkeiten. Sicherlich muss man
aber zu Beginn eines jeden Gespräches über Cloud Themen, die Begriffe klären. Stichwort „Public Cloud“: wollen wir über Azure, Office 365,
Hotmail – alles public Cloud Dienste - reden oder etwas anderes? Wenn wir über Azure reden, was bedeuten Windows Azure, SQL Azure oder
die Azure VM Rolle? Was sind Themen für IT-Professionals und was Themen für Entwickler? Fragen dieser oder ähnlicher Art gibt es noch
mehrere. Deswegen ordnen wir die Begriffe in diesem Vortrag einmal ein.
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Private Cloud Management in der Praxis
Was sind die grundlegenden Merkmale für eine „Cloud“. Wann ist ein virtualisiertes Rechenzentrum eine „Private Cloud“ Implementierung?
Die wesentlichen Unterschiede liegen hier im Management und der Sichtweise auf die Ressourcen als Pools von Ressourcen. Virtualisierung
und Automation ist die unverzichtbare Basis. Dazu kommt der Self-Service der Anwender bzw. fachlich Verantwortlichen. Standardwerkzeuge
und ein Satz von PowerShell Skripten können ausreichen, die grundlegenden Kriterien einer private Cloud zu erfüllen. Mit dem
„Self-Service Portal 2.0“ als Ergänzung des Virtual Machine Manager 2008 R2 liefern wir die Basis hier weiter zu gehen und die
Anforderung der Fachabteilungen in Bezug auf den Self-Service fachlicher Dienste bzw. Anwendungen umzusetzen.
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Private Cloud mit „vNext“
Bei eigentlich jedem Hersteller finden wir aktuell die „Version 1“ der Implementierung. Damit Virtualisierung und Private Cloud
Infrastrukturen einfacher in der Breite genutzt werden können und komplexere Szenarien abgedeckt werden, sind Verbesserungen notwendig.
Mit den „vNext“ Versionen der System Center Tools (besonders dem Virtual Machine Manager „vNext“) erweitern sich hier die Lösungsmöglichkeiten.
Speziell für Windows basierte Infrastrukturen ergeben sich viele neue Fähigkeiten. Dieser Vortrag versucht einen kleinen Ausblick zu geben,
auch, wenn die Verfügbarkeit der Werkzeuge noch fast ein Jahr auf sich warten lässt.
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Desktop Cloud: Der moderne Desktop als Private Cloud Service
Ein Cloud Service zeichnet sich unter anderem durch einen vollständig dokumentierten Servicekatalog, hochgradige Automatisierung,
dynamische Skalierbarkeit und eine Selbstbedienungs-Schnittstelle für den Benutzer aus. Diese Parameter sind auch für den modernen
Desktop von wesentlicher Bedeutung – der Benutzer muss wissen, welche Funktionalität er erwarten kann, der Desktop muss überall
und automatisiert verfügbar sein, die Infrastruktur muss neue Benutzer oder erhöhten Bedarf an Rechenleistung oder Speicherkapazität
schnell – möglichst sogar proaktiv – bedienen können, und für den Administrator soll sich das alles ohne manuellen Eingriff selbst
verwalten. Wir zeigen, was man hierfür benötigt und wie man eine solche Infrastruktur implementiert und administriert.
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